Der Wasserschlauch

Um mehr Gefühl für die Lockerheit zu gewinnen, die vom Nacken abwärts durch die Gliedmaßen – hier: Arme – gehen soll, entwickelte Andy Witte in der Stunde vom 15.3.2018 das Bild vom Wasserschlauch. Und so sieht es aus …

Durch ein Gartenschlauch strömt das Wasser nur dann frei, wenn er keinen Knick hat. Bildet er einen Knick staut sich das Wasser und nur wenig oder nichts tritt vorne aus.

Genauso verhalte es sich mit der Energie, die durch die Schultern, Oberarme, Ellbogen, Unterarme, Handgelenke, Finger hin zur Stockspitze ströme.

Sie soll im Fluß sein. Keine Knicke, an denen sie sich staut. Einfach freies Strömen. Nichts setzt sich dem Energie-Fluß entgegen. Er strömt frei durch die Glieder und landet in der Spitze des Sticks.

Und wenn der Stick auf dem Fell landet, verweilt er dort nicht. Angeregt durch die Federkraft von Stock und Fell springt er zurück – Rebound eben. Nur wenig Energie ist nötig um den Stocke zum oberen Umkehrpunkt zu begleiten.

Nun folgt wieder der Weg abwärts. Das Eigengewicht des Armes reicht völlig aus, um mächtige Schläge zu platzieren.

Wenn der Schlauch keinen Knick hat 😉

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