Fußpedal ohne Rebound spielen

Vor ein paar Wochen forderte mich Andy Witte zu einer Beobachtung auf: Wie entwickelt sich das Spiel, wenn ich das Fußpedal ohne Rebound spiele? Was passiert also, wenn ich den Schlegel nach dem Schlag auf dem Fell liegen lasse? In einer In-Depht-Learning-Session machte ich folgende Beobachtung:

Gut eingespielt

Ich war ziemlich warm, weil ich schon über eine Stunde lang Singles gespielt hatte. Immer mehr Varianten taten sich auf und ich forschte lustig herum. So konnte ich nun auch gut zulassen, den Schlegel auf dem Fußpedal liegen zu lassen, also ohne Rebound zu spielen.

Fußpedal ohne Rebound – ziemlich natürlich

Ich spürte einerseits, wie das Aufliegen-Lassen des Schlegels die Resonanz der Bass Drum dämpfte. Klar.

Andererseits nahmen sukzessive Druck und Lautstärke zu. Ich konnte das Tempo steigern, bzw., es nahm fast von alleine zu und wurde immer schneller.

Fließend hob sich die Ferse und ich spielte plötzlich Heel Up. Ähm … ich meine ich spiele nie Heel Up! Immer Heel Down. Aber der Druck auf’s Fell hob den Fuß.

Der Fuß ging On-The-Fly.

Plötzlich setzten die Füße enorme Energie frei.

Und Geschwindigkeit.

Was schon klar war: Der Heel Up kann schneller und lauter. Von Natur aus. Dom Famularo empfiehlt aber in der Weaker Side Heel Down. Daran halte ich mich.

Ich empfinde, dass Heel Down mehr Disziplin erfordert. Die Muskeln, Gelenke und Bänder werden anstrengender gefordert.

Es ist die freudige Bewegung dem Heel Up zu Speed und Tightness verhilft. Sie erleichtert das Grooven.

Ich will beobachten, wie Heel Up mit Rebound gespielt wird.

Swinging Rebound

Trotzdem kann der Heel Down auch wunderbar schwingen, wie ich auch noch erfahren durfte.

Naja, soviel dazu …

Und im Unterricht vom 07. Juni 2018 habe ich natürlich vergessen, diese Frage zu beantworten.

Ich schicke ihm das Link zum Artikel.

Was meinst du dazu, Andy?

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