Schlagzeug Übroutine – mein täglich Brot

Eigentlich ist Schlagzeug üben langweilig.

Wiederholung. Wiederholung. Wiederholung.

Zumindest, was meine erste Übstunde am Tag angeht. Für die habe ich eine Schlagzeug Übroutine entwickelt, die ich täglich praktiziere.

Warum sie trotzdem nie langweilig ist?

Rudiments

Die ersten 20 Minuten meiner täglichen Schlagzeug Übroutine sind mit Rudiments ausgefüllt:

  • Singles
  • Doubles
  • Triplets
  • Paradiddles

Bewegungsplan

Nun folgen 20 Minuten Bewegungsplan. Hier zur Zeit (Dezember 2018) mit der Besonderheit, dass ich ihn mit Doubles spiele. Und zwar den 1.1. Das sieht dann so aus:

  1. RrLl
  2. rRLl
  3. rRLl
  4. RrlL

Legende: R = rechts betont, r = rechts unbetont, L = links betont, l = links unbetont

Schlagzeug synchron spielen

Und anschließend 20 Minuten synchron Schlagzeug spielen.

Dann mache ich eine kleine Pause.

Gerade gestern habe ich dazu ein Video von Tony Royster Jr. entdeckt. Das bestätigt mich darin, genauso weiter zu machen:

Und? Was denkst du, was der größte Fehler ist?

Genau. Zu schnell weiter eilen. Nein. Das tue ich nicht. Ich übe beharrlich alle Basistechniken. Langsam. Gründlich. Mit Klick. Ohne Klick. Schnell. Laut. Leise.

Und es macht mir einen Heidenspaß.

Ich liebe meine tägliche Schlagzeug Übroutine!

Ganz besonders, weil sie ihren Effekt erst über die Zeit offenbart. In der Entwicklung meines Spiels.

Da fällt mir doch noch ein Video ein. Wie man effektiv übt … und zwar für alles … Dort geht es darum. Fett anzusetzen. Ja. Das will ich. Ganz viel Fett. Um jeden einzelnen Nerv zwischen Hirn und Gliedern. Aber schau selbst:

Fett macht’s …

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