Boah ey!
Ich höre schon lange Musik. Und versuche immer mich hinein zu fühlen, zu verstehen, was da vor sich geht. So übe ich mich darin, einzelnen Instrumenten zu folgen. Gleichzeitig versuche ich den Zusammenhang des Großen und Ganzen zu verstehen. Aber jetzt, seitdem ich zur Musik übe, mache ich eine ganz neue Erfahrung.
Playlist heute
Im Keller
Nur Fuß
- Rudiments
- Weaker Side, Seite 19, 1/16
- Stick Control, Seite 6, Single Beat Combination
- Anfänglich Metronom, dann zur Musik
Zuhause
- Groove Systems zu George Duke: I Love The Blues, She Heard Me Cry, 1975
- Sister Sirene (Playlist 60-65)
- Prepare yourself (Playlist 84-86)
- Rechts
Beides sind „ruhige“ Nummern. Also vom Tempo her. Aber was sich da alles abspielt. Wie George Duke die Pausen und Breaks setzt, dabei Spannung bis zum Zerbersten erzeugt, die Time durchknetet …
Wenn ich einen dieser Breaks überstehe und den Beat halten kann …
S U P E R !
Ich kann durch das Mitspielen die Musik in ihrer Komplexität eine Stufe höher erfahren, als vorher, als ich Musik nur aufgenommen habe.
Und es ist ein wunderbares Gefühl auf bescheidene und natürlich vor allem unbeholfene Weise Teil dieser musikalischen Erfahrung zu sein.
Durch die Auflösung in 1/16 und 8/4 ordnet sich das schillernde Chaos.
Ich merke eine gewisse Lockerheit beim Wechsel der Groove Systeme, unabhängig in den Händen und in den Füßen. Nicht mißverstehen … das ist nur so eine erste Ahnung.
Weit entfernt vom Können.
Mir wird das unglaubliche Niveau von George Duke und den Musikern bewusst. Und ich merke, dass ich Nichts kann.
Egal. Ich mach‘ weiter.
Bleib auch dran!
Kay, der Schlagzeugwurm
P. S.: Zieh dir mal die Scheibe von George rein … So krass!

