Unterricht 20180426

Es sind Kleinigkeiten, die mir Menschen sagen, und bei denen ich gerne weg höre. Doch diesmal habe ich den Unterricht gleich danach im D-Book reflektiert. Und dabei ist mir wieder diese Kleinigkeit eingefallen, die mir Andy heute gesteckt hat. Aber lese selbst …

Doch bevor der Unterricht begann, war ich um 6:15 im Üb-Keller – ich nenne ihn auch gerne DRUM-Base. Gerne spiel ich mich dort warm. Immerhin bin ich auf 1:02 gekommen. Und jetzt ging es los.

Triolische Playlist

Mein erstes Anliegen war eine triolische Playlist für die triolischen Weaker-Side-Übungen. Andy nannte:

  • Satin Doll
  • Days of Wine and Roses
  • Don’t get around much more
  • Killer Joe
  • My Only Love
  • Some Day My Prince Will Come
  • Grundsätzlich Swing-Standards

Ganz genau mein Stil …

Egal.

Ich sprach auch an, dass Triolen auf 4er-Grooves von Bootsie Collins Pusher passten. Bei manchen Tempi gehe das, meint Andy.

Fingereinsatz am Stock?

Ein weiteres Thema waren die Finger am Stock, da ich mich am vergangenen Sonntag fast ausschließlich mit der Stockhaltung beschäftigt habe. Dazu habe ich mir auch das Video von André Hilgers mit ultimativen Übungen angeschaut:

Aufwändige Fingerübung. Was meint Andy dazu?

Mir ist jetzt noch nicht ganz klar, ob es sinnvoll ist, wenn ich die Fingerübung mache.

Egal.

Vorspiel

Viel wichtiger war mir das Vorspielen mit den Füßen. Und da war der heutige Unterricht eine beglückende Erfahrung.

Ich war ja nach 55″ Rudiments gut eingespielt.

Und selbstbewusst.

D. h., ich hatte keine Scheu zu spielen. Baute also die beiden Fußpedale auf, schob das Snare zurück und legte los.

Ein Medley aller aktuellen Übungen, später untermalt von Jill Scott – Until Then.

Es lief.

Und kam gut an.

Ich war richtig sauber in der Spur, selber berührt von meinem Spiel, Gänsehaut pur. Das erste Mal! Sogar Andy wog sich zum Groove.

Die warme Dusche an anerkennenden Worten, ging mir runter wie Honig. Groove, Lockerheit, Sound – alles habe gestimmt. Yesss …

Und er hätte es mir nicht sagen müssen, weil ich selber genau wusste.

„Flow bezeichnet das als beglückend erlebte Gefühl eines mentalen Zustandes völliger Vertiefung und restlosen Aufgehens in einer Tätigkeit, die wie von selbst vor sich geht“ Wikipedia

Solfege Rhythmik will ich vertiefen.

Willig im Fuß

Beim Üben aller Basisübungen mit den Händen habe ich oft Widerstand verspürt. Gegen die Einlassung auf das Langsame, das Einzelne, das Richtige.

Bei den Füßen spüre ich das überhaupt nicht.

Ich liebe das Hier und Jetzt. Habe das dringende Bedürfnis alles schön sauber zu lernen.

Ich will mir Zeit lassen.

Dabei bin ich mir gewiss, dass das Ergebnis die Mühe (die ja keine ist) bei weitem wettmacht.

Platz da!

Hab ich es schon erzählt? Ich habe konsequenterweise alles weg geräumt, was nicht dem Bass-Drum-Spielen dient. Volle Konzentration!

Schlagzeut-Set Kay Rurainski Bass Drum Solo von vorne

Sieht ungewöhnlich aus?

Ich liebe es.

Bleib dran!

Kay – Platzmacher

P. S.: Ich wollte doch noch erzählen, was es mit dieser Kleinigkeit auf sich hat … Es geht um den Aufschlag des Schlegels: Rebound oder haftend. Andy: Ich solle mal auf den Unterschied achten. Ich gleich verteidigend: Ja, zur Zeit bemühe ich mehr ums Rebound-Spielen, weil es mir schwerer erscheine. Das aufliegende Spiele stelle sich meiner Meinung nach leichter ein. Ah ja, meinte Andy.  Aber habe ich mich auf den Hinweis eingelassen? Immerhin ist er mir noch bewusst geworden. Mehr dazu später …

error

Enjoy this blog? Please spread the word :)